Im Supermarkt spielen

Mit einer Gruppe von 10 Kindern im Alter von 7 bis 12 Jahren erobert katharinajej fünf Tage lang spielend die Stadt Coesfeld. Die Kinder spielen verstecken in der Eisdiele, Feuchttücherbalance im Supermarkt, Schatzsuche in der Bank und Detektiv in der Fußgängerzone. Spiele vom Schulhof, dem Spielplatz oder Kinderzimmer werden in die Stadt gebracht, abgewandelt oder neue Spiele erfunden.

Existierende Stadträume erweitern sich in ihrer funktionalen und homogenen Nutzung um den neu begründeten Spielraum.


Die Spielinterventionen entstanden im Rahmen des Kinderkulturprojektes Coesfeld 2015 Playstation.

erlauben ist erlaubt

Mit einer Gruppe von 9 Kindern im Alter von 7 bis 12 Jahren entwickelt katharinajej in fünf Tagen Gebotsschilder für den öffentlichen Raum von Coesfeld. Die Kinder stellen die Schilder im Ort auf,

verwandeln sich in Polizisten und erlauben der Öffentlichkeit mit Trillerpfeife und Megaphon sich den

Schildern entsprechend zu verhalten. Erlaubt ist es auf einmal bei grün Ampel über die Straße

zu tanzen, laut zu lachen oder langsam zu gehen. 


Die Stadtinterventionen entstanden im Rahmen des Kinderkulturprojektes Coesfeld 2014 verbieten ist verboten.

Aktionismus, Happening, Performance und mehr...

Die Schüler lernen aktuelle Positionen der Aktions/Happening und Performance Kunst kennen indem sie deren Ansätze am eigenen Körper testen und erfahren. katharinajej stellt Aktionen der Künstler Bartolome Ferrando, den Fluxus Künstlern, Erwin Wurm, Stella Geppert, Lottie Child und Miranda July vor.

Die Schüler reenacten deren Performances im Klassenzimmer, entwickeln davon ausgehend eigene Performances und dokumentieren ihre Aktionen mit der Videokamera selbst.


Die Performance Arbeitsgemeinschaft für die fünfte und sechste Klasse fand in Kooperation mit der Neuen Oberschule Braunschweig 2009 statt.

Der Zauberweg zur Schule

Mit einer Gruppe von 6 Kindern von 8 bis 12 Jahren entsteht in fünf Tagen einen Film über einen Jungen dessen Fantasien auf dem Weg zur Schule für Momente wahr werden.


Der Kinderfilm entstand im Rahmen des Projektes Hollywuzz der Spiel und Theaterwerkstätte Villigst im Oktober 2010.



Frankfurt mein Paradies


Adam und Eva lebten dort.

Dann wurden sie daraus vertrieben.

Und seitdem suchen wir es.

Das Paradies.

Doch wir werden es wiederfinden. Hier in Frankfurt.

Nur wie sieht unser Paradies eigentlich genau aus?


Skateboardfahren im Rewe? Schokolade für alle? Eine Modenschau in der Fußgängerzone? Party auf dem Zebrastreifen? Ein großes gemeinsames Picknick mit allen Menschen am Ufer des Mains?

Was fehlt hier in Frankfurt damit die Stadt zu unserem Paradies wird? Wir sammeln unsere paradiesischen Vorstellungen und entwickeln daraus Aktionen um Frankfurt auch wirklich ins Paradies zu verwandeln. Unsere Aktionen begleiten wir mit der Videokamera, ein Film in Eigenregie entsteht.


Die Stadtinterventionen fanden im Rahmen eines Workshops in Kooperation mit der Jugendkirche Sankt Peter im Sommer 2011 in Frankfurt am Main statt.

Braunschweig mein Paradies


Adam und Eva lebten dort.

Dann wurden sie daraus vertrieben.

Und seitdem suchen wir es.

Das Paradies.

Doch wir werden es wiederfinden. Hier in Braunschweig.

Nur wie sieht unser Paradies eigentlich genau aus?


Die Jugendlichen entwickelten angeleitet von katharinajej zu ihrer Vorstellung von Paradies Aktionen für den öffentlichen Raum in Braunschweig. Sie filmten ihre Aktionen und schnitten das Video für die abschließende Präsentation.


Die Stadtinterventionen fanden im Rahmen eines Workshops in Kooperation mit der reformierten Gemeinde Bartholomäus in Braunschweig im Sommer 2010 für Jugendliche ab 14 Jahren statt.

Eisbär

Mit einer Gruppe von 10 Kindern im Alter von 7 bis 11 Jahren entwickelt katharinajej in der Anne Frank Schule in Coesfeld in fünf Tagen ein Musikvideo zu dem Lied Eisbär von Grauzone. Die Schüler verwandeln sich in Eisbären und brechen aus der Schule aus um die Stadt zu erobern.


Der Kinderfilm entstand im Rahmen des Projektes Hollywuzz der Spiel und Theaterwerkstätte Villigst im August 2012 in Coesfeld.

einnisten

Mit vier Kindern im Alter von 7-12 Jahren bastelt katharinajej Flügel und gemeinsam verwandeln sie sich für fünf Tage in einen Vogelschwarm. Als Falke, Amsel, Eule,Wellensittich und Rothkehlchen bauen sie sich Nester in ungenutzten architektonischen Nischen der Stadt Coesfeld. Nach eigener Vorstellung welch ZuHause sie als Vögel brauchen entsteht aus Zweigen, Pappe, Decken und Tesa

in der Kirchenecke ein Schlemmernest und im Hauseingang eines Mietshauses ein Spielenest.

Die Passanten sind zum Kakao trinken, Gummibärchen essen oder Uno spielen eingeladen.


Die Stadtinterventionen entstanden im Rahmen des Kinderkulturprojektes der Stadt Coesfeld Zugvögel und Nestbauer 2016.

24

affen, geparden, flamingos


Zehn Kinder im Alter von 7-12 Jahren verwandeln sich gemeinsam mit katharinajej an fünf Tagen in die Tiere, die es auf der Safari in der Stadt Coesfeld zu entdecken gibt. Eine Horde von Affen stürmt die Innenstadt um Verkehrsschilder, Lampen und Stromkästen zu beklettern und Bananen im Schuhgeschäft zu finden. Eine Gepardengang schleicht sich an ihre Beute an: Menschen, die vertieft in ihr Handy auf Bänken in der Fußgängerzone sitzen. Flamingos staksen durch den Brunnen auf dem Marktplatz.


Die Stadtinterventionen entstanden im Rahmen des Kinderkulturprojektes der Stadt Coesfeld Safari 2017.


die Traumbude


Sieben Kinder im Alter von 7-12 Jahren kreieren gemeinsam mit katharinajej an fünf Tagen ihr

eigenes Geschäft: die Traumbude auf dem Marktplatz von Coesfeld. In der Traumbude können

sich die Coesfelder ihre Träume erfüllen und sich entweder mit Liebe, Glück, Erfrischung, Überraschung, Entspannung oder Süßem überschütten lassen.


Die Traumbude entstand im Rahmen des Kinderkulturprojektes der Stadt Coesfeld „Gebt den Kindern das Kommando“ 2018.